Dass er die kleine Plastik erhalte, habe er nicht gewusst, sagte Scheitzbach sichtlich gerührt. "Beim ersten Konzert saßen sechs Personen im Publikum", erinnerte sich Scheitzbach, "beim fünften waren es 50, zum Schluss hatten wir ein ausverkauftes Haus." Nun wird Anne-Michelle Schieben die erfolgreiche Reihe weiterführen – Bürgermeister Matthias Rudolph (BFZ) stellte die international tätige Kunstagentin, die in Fürstenwalde lebt und früher selbst Cello spielte, vor.
Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Bildung, Kirche und Polizei gehörten zu den knapp 300 Gästen, die sich zum Empfang in der Erich-Kästner-Schule eingefunden hatten. Bildung war das Thema des Abends. Und so bot sich der Ort aus mehreren Gründen an. Einer ist, dass  es dort die Schülerfirma "Magic Hands" gibt. Mit Himbeeren, Trauben und Mais dekorierte Schnittchen gehörten zu den Leckereien, die Nico (14), Jimmy (15), Ulrike Mantz (18) und viele andere Helfer vorbereitet hatten.
Hochschul-Büro in Fürstenwalde
Bevor die Gäste probieren durften, gab Rudolph einen Ausblick, wie sich die Bildungslandschaft – zu der 26 Kitas, elf Tagespflegen, sechs Grund- und vier Oberschulen, drei Gymnasien, sechs Berufs-, zwei Förder- und eine Volkshochschule gehören – entwickeln wird. Er erinnerte daran, dass die Wohnungswirtschaft GmbH ein Haus in der Küstriner Straße baut, in das die Kita Buratino zieht. Deren altes Gebäude wird für den Hort Sternschnuppe umgebaut. Rahn Education sorge für weitere 110 Kitaplätze. An den Schulen werde der mit 709 000 Euro geförderte "Digitalpakt" umgesetzt. Ferner wollen TH Wildau und Europa-Uni Viadrina 2020 in Fürstenwalde ein "repräsentatives Büro" einrichten. Von dort, so die Idee, würden Wissenschaftsveranstaltungen organisiert.
Im Schulfoyer konnten sich die Gäste später an Ständen über die Angebote von Bildungseinrichtungen informieren. Die Organisation des Abends war dieses Jahr der Fürstenwalder Firma Kämpfe Events übertragen worden.