Bei den Opti A, der 1. Bundesliga, waren 48 Boote am Start, allerdings ohne die Scharmützelsee-Anliegervereine. Dabei geht es um Qualifikationspunkte zur Deutschen Meisterschaft. 49 B-Optis segelten derweil um Aufstiegspunkte nach A. Nicht nur mittendrin, sondern vorn dabei: die elfjährige Freya Schüler. Fünf Wettfahrten galt es bei Windstärken 2 bis 3 aus teilweise stark drehenden Richtungen zu absolvieren, und gleich in der ersten Wettfahrt legte die Seglerin vom SSVaW den Grundstein für den späteren Sieg. Nach einem verpatzten Start kämpfte sie sich von Platz 30 nach der ersten Kreuz noch ganz weit nach vorn, schob ihren Opti "Bernd das Boot" mit Startnummer 12629 als Fünfte über die imaginäre Ziellinie.
Von dieser Leistung motiviert, ließ Freya einen weiteren fünften und einen dritten Platz folgen, lag damit nach dem ersten Tag auf Rang 2 der Gesamtwertung.
In der vierten Wettfahrt dann der ganz große Auftritt: Auf der zweiten Kreuz konnte sich die Elfjährige von den ärgsten Verfolgern und dem gesamten Feld absetzen, gewann mit deutlichen Vorsprung - der Gesamtsieg war in greifbare Nähe gerückt.
Die letzte Wettfahrt brachte aber nicht nur die Entscheidung, sondern erst einmal deutlich mehr Wind. So waren alle Segler nochmals stark gefordert und mussten die letzten Reserven mobilisieren. Mit einem erneut starken dritten Platz war Freya Schüler der ganz große Triumph nicht mehr zu nehmen. Ende Mai steht in Storkow die nächste Regatta an, geht es wieder um Bundesliga-Aufstiegspunkte