Der favorisierte GSV durfte sich in Wildau keine Schwächephase erlauben. Bis auf den verletzten Chris Junghanns und den angeschlagenen Thilo Leuschner, der nur für den Notfall mit auf der Bank saß, konnte Trainer Sven Gericke auf den gesamten Kader zurückgreifen. Die starke Heimbilanz der Gastgeber (nur eine Niederlage gegen den Tabellenführer) hat schon einige Konkurrenten zur Verzweiflung gebracht. So ist es nicht verwunderlich, dass sich beide Teams über lange Zeit ein Duell auf Augenhöhe lieferten.
Eine gute Anfangsphase brachte die Grünheider mit 7:5 in Front. Im Anschluss zog Wildau nach und konnte selbst mit einem Tor die Führung übernehmen, was allerdings sofort wieder vom GSV beantwortet wurde. Vergebene Chancen wurden durch eine starke Deckung im Zusammenspiel mit Torhüter Sven Köhler wieder ausgebügelt. So erspielte sich der Grünheider SV eine 13:12-Pausenführung.
Gerade die stabile Deckung brachte auch zu Beginn des zweiten Durchgangs die nötige Sicherheit. Schnell setzte sich der GSV wieder ab - 17:13. Danach sorgten überhastete Abschlüsse und vier Aluminiumtreffer für Auftrieb bei den Hausherren. Nach einer Auszeit kehrte die nötige Ruhe zurück ins Spiel der Gericke-Mannschaft. Doch die entscheidenden Treffer fielen erst in den Schlussminuten durch gelungenes Tempospiel. Am Ende gewann der GSV verdient
Am Wochenende startet die Rückrunde der Brandenburgliga. Da müssen die Grünheider am Sonntag, ab 16 Uhr, bei der HSG Schlaubetal antreten müssen. Das Hinspiel war der bisher deutlichste Sieg für den GSV, doch die letzten Spieltage zeigten, dass auch Schlaubetal inzwischen einiges an Stärke hinzugewonnen hat. Aber die Grünheider wollen wieder auswärts beide Punkte holen.