Auch so mancher Betrieb in Fürstenwalde scheint finanziell gehörig unter Druck geraten zu sein. 93 Firmen hätten einen Antrag gestellt, die Vorauszahlung der Gewerbesteuer auf Null zu setzen. 22 Unternehmen bitten um Streichung derselben. Drei Anträge auf Aussetzung der Vollstreckung lägen  vor, informierte die Kämmerin.
Zu verzeichnen hat die Stadtverwaltung anderseits Einsparungen, die ebenfalls der Corona-Krise geschuldet sind. Geringere Aufwendungen bei der Kita-Essensversorgung belaufen sich auf 153 500 Euro. Für die ausgefallenen Kita- und Essensbeiträge im Monat April und Mai hat die Stadt einen Zuschuss vom Landkreis in Höhe von 59 000 Euro erhalten. Die größte Einsparungen in Höhe von rund 983 000 Euro gelang im Bereich des Personals, was hauptsächlich auf 35 nicht besetzte Stellen zurückzuführen ist.
In der Gesamtbilanz ist laut Brückner eine Differenz von 1,6 Millionen Euro zum beschlossenen Haushalt 2020 festzustellen. Der Kassenkredit der Stadt wurde auf 10 Millionen Euro aufgestockt. Die Verbindlichkeiten in Schweizer Franken betragen 2,5 Millionen.