Erst zwei Brände, nun ein Großeinsatz wegen Körperverletzung: Die Polizei ist am Wochenende (26./27. November) erneut in den Konstantin-E.-Ziolkowski-Ring gerufen worden. Dort gerieten vier junge Männer nach einem Zechgelage aneinander. Gegen sie wird nun ermittelt.
Wie Ralf Lindner, Dienstgruppenleiter der Polizei in Fürstenwalde, sagte, sei die Polizei Sonntag früh um 2.30 Uhr von einem Nachbarn aus dem Konstantin-E.-Ziolkowski-Ring gerufen worden. Dieser hatte einen lautstarken Streit zwischen den vier Männern vernommen, der mit Faustschlägen endete. Wer oder was Auslöser war, werden nun die Ermittlungen der Kripo ergeben. Die Beschuldigten im Alter zwischen 30 und 32 Jahren seien alkoholisiert gewesen, sagte Lindner. Die Besatzungen von fünf Streifenwagen habe dann schlichtend eingegriffen. Vermutlich durch Unachtsamkeit verlor einer der Männer auf einer Treppe den Halt und stürzte. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Kein Zusammenhang mit Bränden am Ziolkowski-Ring

Das Viertel am Konstantin-E.-Ziolkowski-Ring war in den vergangenen Wochen zweimal Einsatzort, nachdem es dort gebrannt hatte. Einen Zusammenhang konnte der Dienstgruppenleiter der Polizei am Sonntag jedoch ausschließen.

Mann geht mit Fäusten auf Passanten in Fürstenwalde los

Bereits gegen Mitternacht wurden Polizeibeamte über einen körperlichen Angriff in der Ehrenfried-Jopp-Straße informiert. Dort ging ein 18-jähriger Passant auf einen 60 Jahre alten Mann und eine 54-jährige Frau los. Zunächst beleidigte er die beiden, später schlug er mit Fäusten auf sie ein. Die eintreffende Funkstreifenbesatzung konnte den vermeintlichen Täter stellen und nahm Anzeigen gegen ihn auf. Der Mann und die Frau wurden verletzt. Sie mussten sich im Klinikum Bad Saarow behandeln lassen.