Genau 62 Cent zahlen Grundstücksbesitzer aktuell je Frontmeter und Jahr, wenn in ihrer Straße Winterdienst gefahren wird. Für die Saison 2021/22 steigt die Gebühr voraussichtlich auf 67 Cent. Das geht aus der Beschlussvorlage hervor, die den Stadtverordneten am Donnerstag zum Beschluss vorliegt.
Bei der normalen Reinigung steigt der Preis nur für die Straßen, in denen die Dienstleistung einmal wöchentlich verrichtet wird – von aktuell 1,92 Euro je Frontmeter auf 2 Euro. Wird nur alle 14 Tage saubergemacht, sinkt die Jahresgebühr von 1,32 auf 1,31 Euro. Es handele sich um die „übliche Fortschreibung, um der Preisentwicklung zu folgen“, erklärte Christfried Tschepe, der Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung, im Hauptausschuss. Das Gremium befürwortete die Änderung mit großer Mehrheit.

Weitere Themen sind Schwapp, Schule und Spree-Campus

Weitere Themen der Stadtverordnetenversammlung sind: die Genehmigung eines Betriebskostenzuschusses von 1,65 Millionen Euro für das Schwapp für 2020, der Baubeschluss der Freianlagen der Fontane-Grundschule, die Freiflächengestaltung des Nordparks, die Verkehrsanlagen für den Spree-Campus, Schulbezirkssatzung und Haushalt 2021. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wird es unter anderem um eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Bürgermeister Matthias Rudolph (BFZ) gehen.

Die Sitzung beginnt 18.30 Uhr und findet im „Der Hof Fürstenwalde“, Gartenstraße 40–42, statt