Die Mitglieder des Fürstenwalder Stadtentwicklungsausschusses haben in ihrer Sitzung am Dienstag, 18.30 Uhr, im Festsaal des Alten Rathauses, einiges auf der Agenda. Unter anderem soll mit einem Grundsatzbeschluss der Weg für die Vorplanung zum Umbau der Beeskower Chaussee freigemacht werden.
Dort wird neben dem Grundstück des ehemaligen Finanzamtes ein neuer Schulstandort, der Spree-Campus, entstehen. Die Stadt fungiert dabei als Baulastträger für die Erschließung. Geplant sind ein gemeinsamer Geh- und Radweg für die Schüler sowie der Ausbau der Straße für zusätzlichen Busverkehr. Die Stadtverwaltung rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von 1,1 Millionen Euro.

Drei neue Plätze für den Nordpark

Zudem wird das Gremium über die Gestaltung der Freiflächen Nordpark „Kleine Freizeit“ beraten. Bereits 2018 wurde beschlossen, den Nordpark um die 4800 Quadratmeter große Brachfläche zu erweitern. Demnach soll zwischen der bestehenden Parkanlage und der Straße Große Freizeit ein zwei Meter breiter Hauptweg angelegt werden und an den Knotenpunkten drei Plätze entstehen. An ihnen sind unter anderem eine Boulefläche, Sitzbereiche mit Fahrradbügeln und eine Tischtennisplatte geplant. Zudem sollen 30 Bäumen, 4000 Strauchgehölze und 1320 Stauden gepflanzt werden. Die Gesamtbaukosten betragen laut Berechnung der Stadt 506.200 Euro. Mit dem Bau könne frühstens im Oktober 2021 begonnen werden.

Beschluss zum Bahnhofskonzept

Daneben steht ein Beschluss zum Mobilitätskonzept Drehscheibe Bahnhof an. Mit dem kürzlich abschließend entwickelten Konzept soll das Bahnhofsumfeld für wachsende Verkehrszahlen gerüstet und als zentraler Ort in der Stadt attraktiver gestaltet werden. Die Beschlussvorlage sieht vor, das Konzept inklusive vorgeschlagenen Maßnahmen als Masterplan für eine weitere Entwicklung des Areals zu übernehmen.