„Bei mir bist Du schön“ und „Yidl mitn Fidl“, sind Lieder, auf die sich Gäste der Kulturfabrik am Freitag freuen können. Chansonnier Karsten Troyke & Sinti Swing Berlin werden dort jiddische Lieder im Sinti Swing erklingen lassen.

Popmusik des 20. Jahrhunderts

„Die Hälfte der Melodien taucht in beiden Kulturen auf, es ist die Popmusik des 20. Jahrhunderts“, sagt Troyke. Seit 2009 hat er ein Programm mit Sinti Swing. Die Musiker interpretieren jüdische Lieder und Gypsy-Jazz à la Django Reinhard mit rasanten Gitarren- und Geigenduellen. „Gelegentlich singe ich eigene Texte oder Nachdichtungen, sonst spielen wir ein Erbe von Sachen, die aufgeführt gehören, weil sie sonst vergessen werden“, sagt Troyke.

Lauenberger und Ansin gründeten Sinti Swing Berlin

Er erinnert daran, dass Sinti Swing Berlin die einzige Sinti-Gruppe ist, die es in der DDR gab. Die Familien Lauenberger und Ansin gründeten sie. In Fürstenwalde sind Janko Stachlengro Lauenberger, Wilfried und Fredi Ansin, Bernd Huber sowie Martin Buhl Staunstrup zu erleben. Die MOZ präsentiert das Konzert.
Karsten Troyke & Sinti Swing Berlin, 10. September, 19 Uhr, Kulturfabrik. Tickets: VVK 17 Euro zzgl. Gebühren, AK 20 Euro.  www.kulturfabrik-fuerstenwalde.de