„Richtige Gute-Laune-Musik“ und „Geige und Kontrabass sind toll“, sagen die Freundinnen Kathrin Meyer und Kerstin Buchwalder – kurze Zeit später stehen sie vor ihren Stühlen, singen und tanzen im Takt von „Is It Right“.
Natürlich spielt die Band „Elaiza“ ihren Ohrwurm vom Eurovision Song Contest – im Mittelpunkt des Konzerts in der Fürstenwalder Kulturfabrik am Sonnabend stand jedoch das aktuelle Album „Restless“.
„Wir sind Menschen mit Haut und Haaren und keine Maschinen“, sagt Kontrabassistin Natalie Plöger, dann stimmt Sängern Ela Steinmetz auf dem Keyboard die ersten Töne der Ballade „Real“ an, Geigerin – und Akkoredeonspielerin – Laura Zimmermann steigt ein. Das Konzert – eine Achterbahnfahrt: Nach solch leisen Tönen fegt Energiebündel Ela Steinmetz ausdrucks- und stimmstark über die Bühne; animiert das Publikum, das an diesem Abend gemischt ist, zum Mitsingen und Tanzen. Der Funke springt schnell über; bei der Zugabe sind sich Publikum und Band mit Gitarrist und Schlagzeuger Jan Listing so nah, dass die Musiker auch die physische Barriere durchbrechen und mit ihren Instrumenten von der Bühne in die erste Reihe treten. Handgemachte Musik, die berührt, gibt „Elaiza“ an diesem Abend zum Besten.
Am 8. Februar 2019, verkündet die Band noch, kommt sie wieder nach Fürstenwalde.