Ein Baumstamm wird zur Heuschrecke, ein Pärchen tanzt Tango –  die Berliner Künstlerin Christin Bülow lässt sich von Natur und Landschaften inspirieren, Musik und Bewegungen sind ebenfalls Themen, die sie herausfordern.
Die 68-Jährige ist in Norddeutschland aufgewachsen, studierte in Berlin Bildende Kunst und Lehramt. Stets hat Christine Bülow  ihre künstlerische Tätigkeit mit Pädagogik verbunden. Noch heute ist sie Dozentin an der Volkshochschule Tempelhof/Schöneberg und gibt Malkurse. Ihr Motto: das entdeckende Sehen. "Die Formen vom Gegenstand lösen, abstrahieren oder anders kombinieren ist für mich wichtig", erläutert Christin Bülow, die hauptsächlich in Mischtechnik arbeitet und dabei Acryl, Tusche und Kreide verwendet.
Ihre Tangobilder sind Tuschzeichnungen, die sich im Entstehen nicht korrigieren lassen. Die Striche variieren – mal ganz fein, dann wieder ausdrucksstark dick sind; schwungvoll und temporeich. Mit der Ausstellung startet die Galerie am Bahnhof nach der Winterpause in die neue Saison. Fünf weitere Schauen mit Malerei, Siebdruck und Fotografie sind noch in diesem Jahr geplant.
Am heutigen Sonnabend, 17 Uhr, wird "Von Hühnern, Landstrichen und bewegten Leuten" in der Galerie Kunst, Bahnhofsvorplatz 4a, eröffnet. Bis 14. April sind die Malereien mittwochs, freitags und am Wochenende von 14 bis 17 Uhr zu sehen.