Und dafür sieht es nun gut aus: "Die vorgelegte WUS ist geeignet, die Entwicklungsstrategie für die Gemeinde Grünheide (Mark) nachvollziehbar aufzuzeigen und wird zur Begründung des aktuellen Antrags auf Ausweisung von Förderkulissen der Wohnraumförderung herangezogen", teilt das LBV mit.
Zugestimmt wird beispielsweise im Ortsteil Grünheide dem Neubau eines Mehrgenerationen-Wohnprojektes in der Karl-Marx-Straße 28, dem Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern in der Karl-Marx-Straße 35 sowie dem Neubau 20 altersgerechter Wohnungen in der Friedrich-Engels-Straße 12 sowie sechs bis acht Wohneinheiten in der Friedrich-Engels-Straße 14.
Keine Zustimmung erhält "zum aktuellen Zeitpunkt" die Ergänzung des Wohngebietes am Marktplatz um 200 bis 300 Wohneinheiten, weil das vier Hektar große Areal laut Flächennutzungsplan als Wald- und Grünfläche ausgewiesen ist, teilt das LBV mit. Aus dem gleichen Grund wird der 30 Hektar große Siedlungswald in Hangelsberg derzeit nicht als Fördergebiet anerkannt. Zudem sei die Einwohnerentwicklung in Hangelsberg konstant, so dass "kein Entwicklungsdruck nachgewiesen werden kann", schreibt das LBV. Sollte sich dies ändern, sei eine erneute Antragstellung bei Bedarf möglich. Im Ortsteil Kagel wird der Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern am Ortsausgang, im Lichtenower Weg, abgelehnt. "Der Standort ist weit von dem verdichteten Ortsteil Kagel entfernt", so dass "eine Schwächung der zentralen Ortslage befürchtet werden muss", heißt es.
Bürgermeister Arne Christiani sieht die WUS durch diese Stellungnahme nicht in Gefahr. "Dass gegenwärtig die Bebauung einiger Flächen nicht möglich ist, weil das Planungsrecht noch nicht geschaffen ist, haben wir auch schon vorher immer gesagt", erklärte er am Dienstag.