Als Britta Baganz, die Schulsekretärin der Dr.-Theodor-Neubauer-Grundschule, am Dienstag den MOZ-Artikel über das deutsch-polnische Schülerprojekt mit den Heinersdorfer Fünftklässlern lesen will, ist der schon ausgeschnitten. „Nicht weiter schlimm. Ich hab´ ja zu Hause auch die Zeitung“, sagt sie.
Charlyn Türk gehört zu den Schülern der 5. Klasse, die auch noch Tage danach von der tollen Projektwoche in der Bildungsstätte Schloss Trebnitz schwärmen und deshalb auch gleich auf den Artikel neugierig waren. „Immer, wenn was über uns oder andere, die wir kennen, in der Zeitung steht, dann interessiert mich das besonders“, sagt das Mädchen.Das bestätigen auch ihre Klassenkameraden, die inzwischen in der Schule regelmäßig zur MOZ greifen. Denn die beiden druckfrischen Exemplare, die seit 1. Oktober vorigen Jahres jeden Morgen in der Schulbibliothek ausliegen, sind bei den Mädchen und Jungen noch aus anderen Gründen ein beliebte Lektüre.
Mira Wagner zum Beispiel gefallen die Rätsel; Marvin Thiede schätzt die Zeitung „wegen der Dokumentationen“, die er dort findet, aber auch „wegen der Witze und des Horoskops“. Ricardo Franke ist, wie er sagt, neugierig „auf alles, was so in der Welt passiert“ – wie Anja Lange, die die Zeitung auch wegen des Wetterberichts gern zur Hand nimmt.Aber auch für den Unterricht werde die MOZ regelmäßig genutzt, berichten die Kinder. So beispielsweise in den Fächern Deutsch und Politische Bildung.
Die Mütter von zwei Heinersdorfer Grundschülern – Karina Zijlstra und Ute Durotin – hatten dafür gesorgt, dass das Tierzucht Gut Heinersdorf und das Heinersdorfer Eiscafé/Bistro Tiffany der Schule je ein MOZ-Abo spendierten. Die beiden Abonnements laufen für ein Jahr, also noch bis zum 30. September 2011. Schulleiterin Monika Büttner, ihre Lehrerkollegen und die Schüler sind Karina Zijlstra und Ute Durotin dankbar für die Unterstützung. Weitere MOZ-Paten wären der Heinersdorfer Schule sehr willkommen, „denn wer teilt schon gern seine Zeitung?!“ so Monika Büttner.
–––––––––
Wenn Sie Pate werden wollen, melden Sie sich doch einfach beim Spreejournal, per E-Mail unter fuerstenwalde-red@moz.de, oder unter der Telefonnummer 03361 590350.