Einer der Besucher war auch Ziyad Amer. Der 35-jährige Syrer ist vor ziemlich genau zwei Jahren, auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise, in Fürstenwalde angekommen. Mittlerweile spricht der Arzt, dem Unterlagen für die Anerkennung seines Berufs fehlen, gutes Deutsch. Er freut sich darüber, dass seine Kinder, die mit der deutschen Sprache aufwachsen, die Möglichkeit haben, sonnabends in Koran- und Arabischunterricht zu gehen. Für ihn und andere Flüchtlinge war das Opferfest eine Gelegenheit, mit den schon lange in Fürstenwalde ansässigen Muslimen zusammenzutreffen.