Der Storchen-Beauftragte Holger Westenberger hatte das Tier Anfang August aus dem elterlichen Horst in Beerfelde geholt, da es sonst verhungert wäre. Nachdem sich der Patient vom ersten Schock erholt hatte, chauffierte Westenberger ihn zum Tierarzt. Von dort ging es weiter auf den Storchenhof Loburg (Sachsen-Anhalt). Der Fürstenwalder Kreisverband des Naturschutzbundes hat die Patenschaft übernommen.
"Dieses Jahr wird ,Rudi‘ nicht mehr fliegen können", sagt Rothmaier. Ob dies jemals wieder möglich sei, stehe in den Sternen. Andernfalls solle ein Platz im Tierpark gesucht werden. Dort könnte sich "Rudi" noch als Störchin entpuppen. Das Geschlecht lasse sich "von außen" nämlich nicht feststellen, sagt Rothmaier. Damit ein Name in den Unterlagen stehe, heiße das Tier erst mal "Rudi".