Der Ortsbeirat von Trebus hat sich darauf verständigt, das wieder aufgebaute Kriegerdenkmal an der Ortsdurchfahrt während einer Testphase anzustrahlen. Diesen Kompromiss hatte Marion Nötzel, die Leiterin der Fachgruppe Straßen und Grünflächen im Fürstenwalder Rathaus, in der jüngsten Sitzung vorgeschlagen. „Wenn das Licht Leute anlockt, die man dort nicht haben will, machen wir es wieder aus“, sagte Nötzel. Genau dies hatte ein Anwohner befürchtet.

12.700 Euro aus dem Bürgerbudget

Der Wiederaufbau des Kriegerdenkmals gehörte zu den Gewinnern des Bürgerbudgets der Stadt Fürstenwalde des Jahres 2018. 12.700 Euro standen dafür zur Verfügung. Nun ist es fast fertig – und Initiator Richard Harald Bleck möchte, dass das Bauwerk im Dunkeln angestrahlt wird. „Es ist ein Blickfang und die Beleuchtung hält davon ab, es anzusprayen“, begründete der Trebuser. Auf der Vorderseite des Denkmals stehen auf einer historischen Tafel die Namen der im Ersten Weltkrieg Gefallenen, auf der Rückseite die der im Zweiten Weltkrieg Gefallenen und der Opfer des Stalinismus.

Sammelaktion für laufende Stromkosten angedacht

Die Beleuchtung verursache jährliche Stromkosten von 10 Euro sowie einmalige Anschlusskosten von 120 Euro, informierte Ortsvorsteherin Karén Koch. Die Anschlusskosten würde er übernehmen, erklärte Bleck. Für die laufenden Kosten könne er sich vorstellen, eine Sammelaktion zu starten.