Darf man im Friedwald Pilze sammeln? "Na klar", antwortet Friedwaldförster Christoph Lehmann spontan und machte sich am Sonnabendnachmittag genau dazu auf den Weg – gemeinsam mit gut 20 Wanderern und der Pilzsachverständigen Dörte Wernick.
Die ist im Berufsleben Pfarrerin in Zaue am Schwielochsee, widmet sich in der Freizeit aber den schmackhaften Pilzen, den weniger köstlichen und den giftigen. Krankenhäuser bitten die Expertin um Rat, wenn es um die Behandlung von Pilzvergiftungen geht. Für die Teilnehmer der Pilzwanderung hatte sie manchen guten Rat mitgebracht. Wie den, den früher als essbar geltenden Kahlen Krempling besser nicht zu verzehren. Man habe festgestellt, dass dieser Pilz manchem offensichtlich doch gesundheitlich schade.
Beim Gang durch den Friedwald fanden die Wandere nicht wenige Pilze, nicht alle zum Verzehr geeignet, letztlich aber waren das weit mehr als den meisten bekannt sein dürften.