Weit mehr als 100 Gäste waren gekommen – Sozialdemokraten von Schöneiche bis Eisenhüttenstadt, wo Frank Balzer vor seinem ersten Arbeitstag als neuer Bürgermeister steht, aber auch Vertreter vieler Vereine aus dem Landkreis, besonders aus Erkner. Natürlich war es kein Zufall, dass die SPD in diesem Jahr nach Erkner kam, steht doch eine Bürgermeister-Wahl an. Jan Landmann, der Kandidat in Erkner, lobte die Leistung von Amtsinhaber Jochen Kirsch – der das 2013 eröffnete Sportzentrum wesentlich vorangetrieben hat – und die Tätigkeit der vielen Vereine, die im Sportzentrum eine Heimat gefunden hätten. Das Geld für Kinder- und Jugendarbeit sei gut investiert, es komme drei- und vierfach zurück, so Landmann.
Auch Unterbezirks-Vorsitzender Frank Steffen, Bürgermeister in Beeskow, warb für Landmann, und erzählte, dass er einst seine Frau in Erkner am Flakensee kennengelernt habe.
Wie Steffen gingen auch andere Redner – Jörg Vogelsänger, der Umweltminister und wie Elisabeth Alter aus Fürstenwalde Landtagsmitglied, außerdem die Kreistags-Fraktionschefin Monika Kilian aus Woltersdorf – auf die Bundespolitik ein. Alle sprachen ihre Hoffnung aus, eine starke sozialdemokratische Handschrift in  der nächsten Regierung zu finden.
Viel Zuspruch fand das Musik-Duo  „Die Randberliner“, Hans-Peter Hendriks und Carsten Rowald, die in Country-Kluft aufspielten: „Der wilde, wilde Osten/ fängt gleich hinter Erkner an“, sangen sie zur Begrüßung und lösten damit ein – natürlich nicht ernst gemeintes – Wetteifern zwischen Elisabeth Alter und Monika Kilian aus. Die Fürstenwalderin wollte eine Umbenennung, um die Musiker in die Mitte des Kreises zu holen. Monika Kilian, auch Awo-Vorsitzende, war dagegen – sie brauche Hendriks in Erkner.