„Das muss ordentlich gerummst haben.“ René Kater, der Geschäftsführer des Bowlingcenters an der Großen Freizeit in Fürstenwalde, bestätigt am Sonntag (16. Oktober), dass es im Außenbereich der Einrichtung an der Großen Freizeit einen größeren Polizeieinsatz mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen gegeben hat.
Er hat von einer Körperverletzung gehört, kann aber nichts Genaueres sagen. Den Betrieb im Bowlingcenter habe der Vorfall nicht beeinträchtigt. „Der Betrieb war ganz normal, wir hatten sozusagen unsere eigene Party.“

Ein Schwerverletzter kam ins Krankenhaus

Die Polizei hat am Sonntag auf Nachfrage bestätigt, dass gegen 21.25 Uhr auf dem Gelände zwei Gruppen von Jugendlichen eine körperliche Auseinandersetzung hatten. „Dabei ist eine Person schwer verletzt worden und mehrere leicht“, sagte Dienstgruppenleiter Stephan Bagdahn. Er verwies auf laufende Ermittlungen.
Am Montag (17. Oktober) war die Informationslage schon etwas konkreter: Ein anfänglich verbal ausgetragener Streit eskalierte und endete in einer handfesten Auseinandersetzung, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Dabei sei auch ein Schraubendreher als Waffe eingesetzt worden. Ein 24-Jähriger habe dadurch so starke Verletzungen erlitten, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Darüber hinaus mussten ein weiterer 24 Jahre alter Mann sowie ein 25-Jähriger ärztlich versorgt werden.

Diensthund führt Polizisten zur Tatwaffe

„Erste Ermittlungen brachten die hinzugerufenen Polizisten auf die Spur eines 18 Jahre alten Fürstenwalders“, teilt die Polizei weiter mit. Ein Diensthund mit seiner Spürnase habe die Beamten auch das Tatwerkzeug finden lassen. Der Schraubendreher ist sichergestellt und der Delinquent zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen worden.
Laut Polizei hatte der Tatverdächtige zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 1,08 Promille aufzuweisen. Er wird sich nun einem Verfahren zum Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung stellen müssen. Auch die Umstände der Auseinandersetzung würden dafür genauer unter die Lupe genommen.
In einer früheren Version wurde Stephan Bagdahn nicht korrekt als Dienstgruppenführer bezeichnet. Wir bitten um Entschuldigung.