Der gebürtige Mecklenburger Eric war nach seinem Abitur und vor seiner Bewerbung bei der Polizei Hubschraubermechaniker bei der Bundeswehr. Nach seiner Dienstzeit entschloss er sich für eine Bewerbung auf einen Studienplatz zum Kommissar. Im Frühjahr 2018 tauschte der 23-Jährige seine grüne Bundeswehr- gegen die blaue Polizeiuniform und ist glücklich mit seiner Entscheidung. Er freut sich auf die Zeit im Streifenwagen. Gina machte als gebürtige Domstädterin bereits als Schülerin  ein Praktikum bei der Kriminalpolizei. Schon damals stand für sie fest, dass sie Polizistin werden möchte.
Zuständig für zivile Sicherheit
Insgesamt 31 junge Männer und Frauen, alle zwischen 20 und 35 Jahre alt, werden bis März im Bereich der Polizeidirektion Ost im Einsatz sein, heißt es im Schreiben der Direktion weiter. Sie werden in den kommenden Monaten in ihren eingesetzten Revieren von der Pike auf die Schutzpolizei kennenlernen. Der amtierende Direktionsleiter, Hans-Jürgen Willuda, begrüßte die angehenden Polizisten herzlich in den Reihen der Polizei Ostbrandenburgs. Neben den regionalen Besonderheiten der Polizeiarbeit zwischen Berlin und Polen ging er auch auf die Schwierigkeiten des Polizeiberufs ein und sprach Konfliktsituationen, aber auch Belastungen an, die sich bei jedem Polizeieinsatz ergeben können. Der leitende Polizeidirektor mahnte die angehenden Kommissare, in jeder Situation gut auf sich, aber auch auf den Streifenpartner Acht zu geben. Polizist zu sein, sei spannend und abwechslungsreich, aber nicht immer ungefährlich.
Mit dem Ende des Praktikums in den Polizeiinspektionen im März geht es für die Polizeianwärter zunächst wieder auf die Studienbank. Kriminalistik wird dann Themenschwerpunkt sein. Nach einem erfolgreichen Studium tragen die Absolventen den Titel Bachelor of Arts in Police Service. Dann bestehe auch die Möglichkeit, sich für die im Praktikum besuchte Polizeiinspektion zu bewerben, sagt Polizeikommissar Till-Justus Hille von der Polizeidirektion Ost. "Der Bedarf ist vorhanden. Wer seinen Lebensschwerpunkt in Fürstenwalde oder Frankfurt hat, wird den Wunsch haben, zu bleiben. Das werden wir berücksichtigen."
* Auf Wunsch der Polizei sollen die Studierenden nicht mit ihrem Nachnamen identifizierbar sein.