Eine 25-jährige Frau zeigte an, dass ein bislang unbekannter Mann ihr persönliche Gegenstände geraubt hat, heißt es in einer Mitteilung der Polizeidirektion Ost vom Dienstag (28. Dezember).
Der Unbekannte hatte die Frau, die als Prostituierte tätig ist, in Berlin angesprochen und die „Erbringung von Dienstleistungen“ vereinbart. Nachdem die aus Rumänien stammende Frau in das Auto des Mannes eingestiegen war, fuhr er mit ihr in ein Waldgebiet bei Kienbaum.
Dort vollzog er laut der Polizeimeldung „andere als die abgesprochenen Sexualpraktiken, gegen den Willen der Frau“. Im Klartext: Er vergewaltigte sie. Anschließend setzte der Mann die Frau im Wald aus.

Schon vorher wurde einer Prostituierten Bargeld abverlangt

Wie die Polizei weiter mitteilte, hatte es bereits am 17. Dezember einen ähnlichen Fall auf der L38 nahe  Hangelsberg gegeben. Auch in diesem Fall verabredete ein Mann mit einer Prostituierten Dienstleistungen, die er in Anspruch nahm und forderte im Anschluss von ihr die Herausgabe von Bargeld.
Die Kriminalpolizei prüft jetzt, ob ein Zusammenhang zwischen beiden Taten besteht.