Überflutete Grundstücke, Wasser in der Garage, nasse Füße im Hühnerstall: Bei Starkregen haben etliche Trebuser ein Problem. Besonders in der Parkstraße. Um Abhilfe zu schaffen, stellten Planer vor zwei Jahren ein Konzept für die Regenentwässerung vor. Umgesetzt wurden davon nur Kleinstmaßnahmen: Zwei Mulden entstanden und eine vorhandene wurde erneuert, sagt Marion Nötzel, Fachgruppenleiterin im Rathaus.

Nur ein Anlieger wollte die Mulde

Dass so wenig geschah, liegt auch an den Trebusern. „Wir haben alle Anwohner der Parkstraße angeschrieben und mitgeteilt, dass wir Mulden anlegen wollen, daraufhin gab es viele Einsprüche und nur eine Zustimmung“, berichtet Nötzel. Zwar stehen 20.000 Euro für weitere Planung bereit, doch bevor sie Maßnahmen veranlasse, müsse sie wissen, was gewünscht wird. Der Ortsbeirat hat sich in dieser Woche klar für die weitere Planung der Entwässerung mittels Mulden ausgesprochen. Mit diesem Okay könne sie ein Baugrundgutachten in Auftrag geben und weitere Schritte einleiten, erklärte Nötzel. Wo sich keine Mulden anlegen lassen, könne das Wasser über einen Kanal abgeleitet werden.