Als Lolita Izmailova Lieder der ukrainischen Heimat in ihrer Muttersprache sang, herrschte im Musikkeller der Kulturfabrik Gänsehaut-Atmosphäre. Während ihres ergreifenden Auftritts hielt die 14-Jährige, die im polnischen Slubice lebt, die ukrainische Fahne in der Hand. Auch Marina Nickel vom Tanzstudio Miral aus Fürstenwalde, die aus der Ukraine stammt, zeigte in ihrer Tracht symbolisch Flagge für ihr Heimatland.
Das Benefizkonzert in der Kulturfabrik am Freitagabend, bei dem Gastgeber und Sänger Jan Preuß mit weiteren Künstlern auf der Bühne ein bewegendes und abwechslungsreiches Programm bot, war etwas besonderes. „Alle Akteure spenden ihre Gage für humanitäre Hilfe“, sagte Klaus-Peter Oehler, Chef der Kulturfabrik.
Für den in Fürstenwalde lebenden Musiker Jan Preuß ist es dabei persönlich wichtig, dass das Konzert „für den Frieden auf der ganzen Welt“ ist. Um seine Friedensbotschaft an die knapp 50 Gäste zu vermitteln, spielte Preuß seinen Song „Wie ein Fluss...“. Den Text mit der Botschaft: „Das Leben geht weiter, die Welt lässt sich nicht retten“ hat Jan Preuß selbst geschrieben. Die Musik komponierte der Liedermacher Akim Jensch aus Osnabrück. Dafür gab es vom Publikum viel Applaus. Nach dem Konzert teilte Klaus-Peter Oehler eine Spendensumme von 1.500 Euro mit. Das Geld wird an die Arbeiterwohlfahrt übergeben.
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