Frau Kaiser, wie kann ich Wohnraum zur Verfügung stellen?

Neben vielen Spendenaktivitäten zeigt sich die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung durch zahlreich an uns herangetragene Wohnraumangebote. Bislang sind 375 Meldungen eingegangen. Diese werden aktuell geprüft. Angebote können an integration@l-os.de gerichtet werden.

Welche Voraussetzung oder Daten muss ich beim Angebot vorhalten?

Gesucht werden längerfristig zur Verfügung stehende Unterbringungsmöglichkeiten, die sich in Orten mit guter Infrastruktur befinden. Wichtig sind Kontaktdaten zum Anbieter bzw. Eigentümer (Name, Anschrift, Telefon, E-Mail) sowie Bestätigung des Eigentümers zur möglichen Untervermietung, Adresse und Art der Unterbringung (Wohnung, Ein- oder Mehrfamilienhaus). Zudem die Bestätigung der Nutzbarkeit als Wohnraum im baurechtlichen Sinn – beim Wohnhaus ist das kein Problem, bei einer Halle schon eher. Zeitraum der Verfügbarkeit, Fläche, monatliche Kaltmiete, Betriebs- und Heizkosten je Quadratmeter sind wichtig. Entsprechen diese Kosten den ortsüblichen Kosten, können sie erstattet werden.

Was gilt für geflohene Ukrainer, die sich bereits im Landkreis aufhalten?

Sie werden gebeten, sich unter ukrainehilfe@l-os.de zu melden und eine Kopie des Passes zusammen mit dem Datum der Einreise, Adresse und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) einzureichen. Es erfolgt eine zeitnahe Kontaktaufnahme. Seit 24./25 Februar haben wir 114 zusätzliche Ukrainer registriert.

Was gilt für minderjährige Ukrainer ohne Sorgeberechtigte?

Sie müssen beim Jugendamt vorstellig werden. In solchem Fall sollte Kontakt über jugendamt@l-os.de aufgenommen werden.

Wo finde ich weitere Informationen zu dem Thema?

Auf unserer Internetseite.
Mehr zum Thema Ukraine-Hilfe gibt es hier. Die Märkische Oderzeitung und die Caritas haben ein Spenden-Konto für Flüchtlinge aus der Ukraine eingerichtet.