Die Sitzung in der Feuerwehr - das Dorfgemeinschaftshaus wird gerade saniert und soll im Frühjahr fertig sein - leitete der Vize-Wahlleiter der Gemeinde Steinhöfel, Martin Reiche. Er erläuterte, dass bei der Wahl im Juli Michael Körner die meisten Stimmen (75) holte, gefolgt von Sarah Böhnert (72) und Stephanie Braun (44). Die Wahlbeteiligung lag bei 44 Prozent. "Die Wahl war eine Farce", schimpfte dagegen Einwohner Dietrich Rahnenführer und hätte die Kandidaten gern vorher kennengelernt. Das sei vielfach möglich gewesen, erwiderte Michael Körner. Als Rahnenführer die gewählten Mitglieder auch noch persönlich beleidigte, entzog ihm Bürgermeisterin Renate Wels das Wort. "Das Gremium schlecht zu machen, bevor es seine Arbeit aufnimmt, geht ja mal gar nicht. Wir sind sehr froh, dass sich in Schönfelde wieder drei Aktive für den Beirat gefunden haben und werden das als Gemeinde durchweg unterstützen."
Das Trio musste nun entscheiden, wer Ortsvorsteher wird. Man hatte sich abgesprochen. Sarah Böhnert schlug sich selbst vor und Michael Körner und Stephanie Braun stimmten zu. Letzte wurde zur Stellvertreterin ernannt. "Auch wenn ich bei der Wahl die meisten Stimmen geholt habe, heißt das nicht, dass ich mich zurückziehe. Wir werden im Team arbeiten und bei Sorgen und Problemen für die Bürger da sein", betonte Körner. "Das höre ich gerne" kam daraufhin von Dietrich Rahnenführer, während das Trio von der Verwaltung mit Blumen zur Wahl beglückwünscht wurde.