Mit einem Sieg von Peggy und Torsten Bahr vom Yachtclub Berlin-Grünau endete die Pfingstregatta des Saarower Segler-Vereins am Werl (SSVaW) auf dem Scharmützelsee. Die Traditionsregatta, die seit 1951 ausgetragen wird, war diesmal den Seglern der Bootsklasse Flying Dutchman (FD) aus Sachsen, Berlin, Schleswig-Holstein und Brandenburg, die mit 14 Booten anreisten, allein vorbehalten, da es bei der Bootsklasse der Cadetsegler keine Meldung gab.
Bei traumhaftem Pfingstwetter begann die Ranglisten-Regatta am Samstag zunächst mit etwas Verspätung, da der Wind auf sich warten ließ. Das gab dem Fernsehteam um Joanna Jambor die Gelegenheit, für den Wetterbericht von RBB-aktuell etwas über die Bedeutung des Windes zu erfahren, der für Segler wichtiger ist als Sonne und Wärme.
Das Wettfahrtkomitee unter der Leitung von Jörg Binder musste mehrfach Startphasen abbrechen, den Kurs neu auslegen oder Flauten abwarten, bis es endlich losgehen konnte. Die erste Wettfahrt wurde auf einem verkürzten Kurs gefahren, um zu sehen, wie sich der Wind entwickelt. Allerdings zog sich der unbeständige Wind bis zum Nachmittag hin. Mit der nötigen Ruhe konnten in der Folge drei weitere lange Wettfahrten gesegelt werden.
Am Sonntag wurde bei kräftigem und stabilem Wind und auf Wunsch der Segler eine sogenannte Langstrecke gesegelt. Sie nahm fast den ganzen See in Länge und Breite mit 16 km Bahnlänge ein. Die Gewinner der Ranglistenregatta der Flying Dutchman Klasse konnten dann am Nachmittag bei der Siegerehrung gekürt werden.
Peggy und Torsten Bahr nahmen den im vergangenen Jahr von Wettfahrtleiter Binder gestifteten neuen Wanderpokal in Empfang. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten die Berliner Boote von Jörg Herrmann und Nils Herrmann sowie Dirk Loewe und Sven Hermenau.
Die nächste SSVaW-Regatta ist der Werlcup am ersten Juni-Wochenende. (jbi, nka)