Kreuzungen, Straßenübergänge und Kurven können für Fußgänger und Fahrradfahrer in Fürstenwalde schnell gefährlich werden. Besonders für abbiegende Lkw sind sie aufgrund des sogenannten toten Winkels leicht zu übersehen. Um dem vorzubeugen, hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen der Stadtverordnetenversammlung einen Antrag mit dem Ziel eingereicht, an Gefahrenstellen im Stadtgebiet Trixie-Spiegel aufstellen zu lassen. Dabei handelt es sich um gewölbte Spiegel, die ein Sichtfeld von circa 100 Grad ermöglichen, sodass ein Lkw-Fahrer darin auch Personen erkennen kann, die sich unmittelbar neben seinem Fahrzeug befinden.

Geringer Preis als Argument

Peter Apitz, der den Antrag im Stadtentwicklungsausschuss einbrachte, erklärte, dass der geringe Preis für den Einsatz solcher Spiegel spreche. Ein Exemplar koste demnach etwa 75 Euro in der Anschaffung. Das Gremium sprach sich dafür aus, dass die Stadtverwaltung ermitteln solle, wo geeignete Standorte für die Spiegel sind. Die entsprechenden Mittel sollen im Haushalt eingeplant werden. Christfried Tschepe, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, begrüßte die Idee und erklärte, er wolle prüfen, ob die Stadt berechtigt sei, solche Spiegel aufzustellen.