In der Sparkassenfiliale an der Johann-Sebastian-Bach-Straße in Fürstenwalde wird demnächst deutlich weniger Betrieb sein. Die Sparkasse Oder-Spree plant die dortige Geschäftsstelle in einen reinen Selbstbedienungsstandort umzuwandeln. Weil der Beratungsbedarf dort abgenommen habe, werden ab dem 18. Dezember keine Mitarbeiter mehr vor Ort sein, erklärt Sprecher Holger Swazinna. Bislang waren vier Mitarbeiter und eine Ausbildungskraft in der Filiale beschäftigt. Doch die durchschnittlichen zwei Beratungsgespräche pro Tag pro Mitarbeiter schienen sich für die Bank nicht zu rentieren.

Umbau soll keine Arbeitsplätze kosten

Entlassung werde es dadurch aber keine geben. Den Mitarbeitern sei angeboten worden, das Team in der Filiale in August-Bebel-Straße zu verstärken, so Swazinna. Da sich das Konzept in Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt bewährt habe, werden nun auch in Fürstenwalde zwei Filialen zusammengelegt. Am Standort Fürstenwalde Süd plant die Sparkasse Oder-Spree zudem 300.000 Euro in die Modernisierung der Räume zu investieren. Unter anderem sollen so die Service- und Beratungskapazitäten der Filiale erweitert werden. Die Umbaumaßnahmen sollen Mitte Dezember abgeschlossen sein, sodass die Geschäftsstelle Süd am 18. Dezember wieder öffnen kann.