Auch wenn Teile des Landkreises Oder-Spree durch die Afrikanische Schweinepest betroffen sind, liegt der Heimattiergarten Fürstenwalde bisher außerhalb der Restriktionszonen.
Vorerst gebe es deswegen keine besonderen Auflagen für den Tierpark und seine Wildschweine, teilte Mario Behnke, Pressesprecher des Landkreises Oder-Spree, mit. Die Situation sei nicht vergleichbar mit der in Eisenhüttenstadt, wo zunächst eine Tötung der Schweine im dortigen Tiergehege gedroht hatte.
Das Veterinäramt des Landkreises wäre für künftige Einhaltungskontrollen im Heimattiergarten zuständig, sollte der Tierpark Teil einer Restriktionszone werden, teilte das Ordnungsamt Fürstenwalde auf Nachfrage mit.

Doppelte Umzäunung besteht bereits

Aktuell sei im Heimattiergarten der Besucherverkehr zum Schwarzwildgehege unterbunden, so Landkreis-Pressesprecher Behnke. Darüber hinaus bestehe eine doppelte Umzäunung, „die einen direkten Kontakt zu Wildschweinen verhindern soll“.
Auch könne notfalls eine Aufstallung vorgenommen werden.
Der Heimattiergarten selbst wollte sich zur aktuellen Situation nicht äußern.
Mehr zur Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest gibt es auf einer Themenseite.