In das Baumkataster – so es denn kommt – sollen laut Festlegung des Ausschusses alle Bäume aufgenommen werden, die auf Gemeindegrund stehen. In das Kataster eingearbeitet werden müssten also nicht nur Bäume von den Straßenrändern, sondern auch jene aus Parkanlagen. Ralf Artelt vom Bauamt sprach davon, nach seiner groben Schätzung gebe es bereits ohne die Parks etwa 5 000 Bäume in Bad Saarow. Im Zuge der Kataster-Erstellung würden die Bäume mit Nummern-Marken gekennzeichnet.
Der Vorstoß zur Erstellung des Katasters kam über einen gemeinsamen Antrag von Bürgermeister Axel Hylla (Linke) und dessen Stellvertreterin Susann Rolle (fraktionslos). Ihre Idee lautete zunächst, die Erfassung des Baumbestandes einer Hochschule für eine Arbeit von Studenten anzubieten. So könnten die Kosten reduziert werden, wenn möglicherweise lediglich Fahrtgeld erstattet werden müsste. In der Diskussion setzte sich dann aber die Meinung durch, die Arbeit in professionelle Hände zu geben – sofern sie tatsächlich angegangen wird. Erstellt würde das Kataster von externen Kräften. Für die Mitarbeiter der Amtsverwaltung wäre der zeitliche Aufwand deutlich zu hoch, sagte Artelt.