Vor dem Jahrestag der antijüdischen Pogrome 1938 fesselte das Schauspieler-Duo mit Gesang, aus dem Verzweiflung klang. Begleitende Musiker unterstützten die Wirkung mit mal leisen, mal dramatischen Klängen. "Es gibt Tage, die haben Schwere in sich. Dieses Stück wird uns daran erinnern", sagte Pfarrer Martin Haupt in einleitenden Worten. Von einem "geprägten Tag", an dessen Schrecken man als Schule erinnern wolle, sprach der Leiter des Bernhardinums, Gerhard Eichin.
Am Abend folgte eine Vorstellung für Erwachsene, die aber nicht ausverkauft war. Die Wanderoper gastierte in Fürstenwalde auf Einladung der Kulturfabrik und der Domgemeinde.