In der Weihnachtszeit gibt es für Naschkatzen viele süße Versuchungen: Stollen, Plätzchen, Dominosteine und Vanillekipferl gehören ganz sicher dazu. Doch wo gibt es das beste Gebäck? Um das herauszufinden, kostet sich Michael Isensee, Prüfer des Deutschen Brotinstituts, jedes Jahr durch unzählige Gebäckstücke. Am Freitag (2. Dezember) ist er in Fürstenwalde zu Gast.
Die Stollen-Prüfung beginnt um 10 Uhr im Glasfoyer des Alten Rathauses, informiert Axel Dobrowolski, der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. „Sechs bis sieben Bäckereien sind diesmal dabei“, kündigt er an. Aus Fürstenwalde sind das Mahlkow und Zimmermann, aus dem Umland sind es die Bäckereien Vetter (Woltersdorf), Michel (Beeskow) und Friedrich (Rüdersdorf) sowie die Dampfbäckerei Jannusch aus Frankfurt (Oder).

15 bis 25 Stollen und Gebäcke werden vorliegen

Dobrowolski geht davon aus, dass Prüfer Isensee, der Obermeister der Bäcker- und Konditoren-Innung Germania, Uwe Mahlkow, und dessen Vorgänger Wolfgang Scharmer dann 15 bis 25 Gebäcke auf dem Tisch haben werden. Geschmack, Aussehen, der Anteil von Nüssen, Früchten oder Mohn und weitere Kriterien werden dann bewertet. Isensee gibt bei Fehlern gute Tipps und am Ende ein Prädikat für jedes Produkt.
Und, können Passanten die Leckereien auch verkosten? „Ich gehe mal davon aus, dass wir immer mal mit einem Teller voller Kostproben hinausgehen“, sagt Axel Dobrowolski. Wie lange die Prüfung insgesamt dauere, könne er schlecht vorhersagen.
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