Ob Stollen, Pfeffernüsse oder Zimtsterne – die Bäcker- und Konditoreninnung „Germania“ Frankfurt (Oder) testet sich auch in diesem Jahr in Fürstenwalde durch die Leckereien. Die Jury bilden Michael Isensee, Qualitätsprüfer vom Deutschen Brotinstitut, Uwe Mahlkow, Obermeister der Innung und Ehrenobermeister Wolfgang Scharmer.
Am Freitag (2. Dezember) sitzen sie an einem großen Tisch im Foyer des Alten Rathauses in Fürstenwalde. Vor ihnen liegen die Backwaren. Unter den gewohnten Butter-, Nuss- und Mohnstollen finden sich auch Exoten, wie eine Mandelstolle mit Schokoladenüberzug oder eine Hanfstolle mit Ingwer.
Michael Isensee, Qualitätsprüfer vom Deutschen Brotinstitut (links) und Uwe Mahlkow, Obermeister der Bäcker- und Konditoreninnung "Germania" bei der Stollenprüfung in Fürstenwalde.
Michael Isensee, Qualitätsprüfer vom Deutschen Brotinstitut (links) und Uwe Mahlkow, Obermeister der Bäcker- und Konditoreninnung „Germania" bei der Stollenprüfung in Fürstenwalde.
© Foto: Livie Ruthenberg
Die Bewertung der Leckereien erfolgt nach sechs Hauptkriterien: Aussehen, Krusteneigenschaften, Lockerung und Krumenbild, Textur, Geruch und Aroma.

Das ist der perfekte Butterstollen

Aber was macht den guten Stollen überhaupt aus? Laut Michael Isensee hat der perfekte Butterstollen eine helle Bräunung, dünne Kruste und einen hohen Butter- und Fruchtanteil. Außerdem sei er auf den Punkt ausgebacken und enthielte leicht angeröstete Mandeln, führt der Qualitätstester weiter aus.
Er hat auch noch einen Tipp: „Wenn man nicht einen ganz großen Stollen mit nach Hause nehmen will, empfehle ich, lieber einen halben, als einen kleinen Stollen zu kaufen“. Das Aroma und die Konsistenz seien bei den großen Stollen empfehlenswerter.