Kaum hat der Eisbrecher Fürstenwalde verlassen, ist auch schon die Spree zugefroren. Gudula Borchert hält das Bild am Mittwochvormittag von der Spreebrücke aus fest. Im Hintergrund ist die Schleuse zu sehen. „Das sieht wunderschön aus“, schwärmt die Fürstenwalderin. Das Fotografieren sei schon immer ihre Leidenschaft. „Ich habe von meiner Oma zur Jugendweihe einen Fotoapparat bekommen, da ging es los“, erinnert sie sich noch gut. Heute nehme sie aber auch gern das Handy.
Der Eisbrecher „Seeotter“ hatte am Dienstag das vorerst letzte Schiff in Richtung Berlin geleitet, um in der Hauptstadt zusammen mit anderen Eisbrechern Brücken vor Eisdruck zu schützen. Erst bei anhaltenden Temperaturen über 0 Grad werden der Kanal und die Spree wieder aufgebrochen.