Es herrschte Pfingstwetter mit Sonne satt, schön warm, aber nur ein laues Lüftchen. Landratten lieben solch ein Wetter, für Segler aber ist das Wetter zweitrangig. Es geht nur mit Wind - und der war rar. Die Segler schafften am ersten Tag gerade mal eine Wettfahrt, dann ließ der Wind so stark nach, dass die Wettfahrtleitung sich für eine längere Mittagspause an Land entschied, um die Segler nicht der Hitze auf dem Wasser auszusetzen.
Nach der Pause wurde dann mehrfach versucht, den Wind abzupassen und einen Kurs zu legen, was jedoch nicht gelang. Letztendlich musste Wettfahrtleiter Jörg Binder die Regatta für den Tag beenden. Aber auch am zweiten Tag besserten sich die Bedingungen für die Segler nicht. Baden statt halsen war angesagt. Bis zur letzten Startmöglichkeit war immer noch kein Wind in Sicht. Die Siegerehrung konnte so sehr früh erfolgen.
Den ersten Platz bei den Flying Dutchman erzielten bei der einen Wettfahrt die Vorjahreszweiten Peggy und Torsten Bahr aus Berlin. Auch bei den 420er-Seglern belegte ein Boot aus der Bundeshauptstadt mit der Besatzung Clara Emilia Torka und Katharina Weinhold den ersten Platz. Das Team Moritz Rüster und Jan Preibisz holte den dritten Platz für den SSVaW und verbesserte sich damit um einen Rang zum Vorjahr.
Ein paar Stunden nachdem alles wieder aufgeräumt war und die Segler in Ihre Reviere ins Bundesgebiet zurückfuhren, kam dann wieder Wind auf. Während Petrus es mit den Menschen zu Pfingsten gut meinte, war Aiolos mit den Seglern verstimmt.