"20 Anbieter wollen schon mitmachen, das ist sehr erfreulich", betonte Bechert. Wobei wie in den Jahren zuvor wichtige Institutionen für zuverlässige Rahmenbedingungen sorgen wollen: die Mittelbrandenburgische Sparkasse, der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, der Landkreis Oberhavel mit der Oberhavel-Holding, der Wirtschaftsförderung und dem Ziegeleipark Mildenberg, das Mittelzentrum Gransee-Zehdenick und Fürstenberg, jene Kommune, die erneut Start- und Zielpunkt der zahlreichen Bus-Karawanen voller Berliner sein werden.
Diesmal gibt es laut dem Regio-Nord-Geschäftsführer eine wesentliche Neuerung: Die Busse der Oberhavel-Verkehrsgesellschaft werden am 27. und 28. August mit den Gästen den Rundkurs in beide Richtungen fahren: sowohl die Ostroute über Himmelpfort als auch die Westroute über Neuglobsow. Sicher werde es wieder eine logistische Herausforderung sein, die Besuchermassen möglichst ohne Reibungsverluste zu lenken. Gleichwohl gilt laut Bechert: "Die Busfahrer sind bestrebt, die Fahrzeiten einzuhalten, aber ständig pünktlich werden sie nicht fahren können", so der Regio-Nord-Chef. Erneut werden engagierte Gästeführer, die bereits in ausreichender Zahl gewonnen wurden, mit Mikrofonen die Gäste über Sehenswürdigkeiten informieren - wobei die Zielgruppe altersmäßig erfahrungsgemäß bei "60 plus" liegen dürfte.
50 000 Flyer werden gedruckt und vor allem auf Berliner S-Bahnhöfen verteilt - aber auch in der Region. Denn auch die Einheimischen könnten die Tour mitmachen. Falls "Anbieter am Wegesrand" zwischen Fürstenberg, Zehdenick und Gransee sich beteiligen wollen, sollten sie dies bis 5. Mai kundtun - bei Ulrike Kirsten von der Regio-Nord. Zu klären seien zum Beispiel Fragen der Ausschilderung, oder eines Transfers von Haltestelle zum entfernter befindlichen Angebot und der Vermerk auf dem Flyer. Wichtig sei, dass es bei 48-Stunden-Oberhavel nicht um die schnelle Mark geht, also der Umsatz nicht im Vordergrund steht, sondern eine nachhaltige Werbung.
Auch Rad-Touristen sollen möglicherweise profitieren. Wie Tourismusverbandschef Peter Krause anregte, könnte diese Zielgruppe auch angesprochen werden - es bräuchte lediglich einen Dienstleister, der die Fahrräder, wenn nötig, transportiert.
Dass für dieses Wochenende auch im Landkreis die Tage der offenen Gärten geplant sind, bewerteten die Anwesenden als durchaus günstig. Dies könnte auf dem Flyer vermerkt werden, so Bechert. Dies könnte mehr Interessenten anlocken.