Die Zehdenicker Stadtkirche hat sich am Sonnabend für Besucher geöffnet. Alles mit Abstand und Maske. Besonders im Blick hatte der Pfarrer der evangelischen Gemeinde dabei Familien mit kleinen Kindern. Mit den Kleinsten wurde gebastelt, zum Beispiel ein Schmetterling aus einer Papierservierte und einem Pfeifenreiniger. Auch die „Großen“ bekamen etwas Besonderes in diesen besonderen Zeiten geschenkt: Livemusik. Ebenfalls mit Abstand. Die Musiker standen eine Etage höher in einem eigenen Raum mit großen Glasfenstern, von denen eines weit geöffnet wurde, um besser im Kirchenschiff lauschen zu können.

Jazz aus dem offenen Fenster

Etwa alle 45 Minuten begann eine Andacht mit Text, Gebet und Segen. Es wurde erläutert und gesungen und die Gemeinde mitgenommen. Dazu musizierte das Blue-Church Jazz-Ensemble mit Birgitta Flick (Saxophon), Nico Lohmann (Flöte und Saxophon), Christian Fischer (Kontrabass) und Albrecht Gündel vom Hofe (Klavier). Gemeinsam spielten sie Arrangements von Liedern des evangelischen Gesangbuches. Das kam in dem Gotteshaus bei den Besuchern offensichtlich gut an. Neben Pfarrer Andreas Domke hatten vor allem Katechetin Kerstin von Iven und Kantorin Nadine Klusacsek großen Anteil an der Gestaltung des Musikgottesdienstes.