Dem Vorsitzenden von "Ärzte helfen" gleichzeitig Vorsitzender des Schulfördervereins, Dr. Matthias Bormeister, gelang es ferner, weitere Kontakte zu Takeda zu knüpfen. So werde er Gelegenheit haben, bei dem Pharmaunternehmen vor großem Publikum von der jüngsten Reise von "Ärzte helfen" zu berichten.
In den vergangenen acht Jahren sind stolze 149 000 Euro für die Klinik erlaufen worden. Sponsoren aus dem persönlichen Umfeld der Läufer stiften für jede absolvierte Runde um den Sportplatz jeweils einen frei gewählten Betrag. "Anfangs haben unsere Projektpartner das Ganze noch etwas skeptisch beäugt", gibt Bormeister zu. "Sie hatten schon viele vermeintliche Unterstützer. Aber es ist zu einer verlässlichen Größe für sie geworden." Gewiss sei es auf die Gesamtsituation vor Ort bezogen der Tropfen auf dem heißen Stein. Aber: "Jedem Einzelnen, der zum Teil mit schweren Verletzungen in die Klinik kommt, ist geholfen – Hilfe, die er sonst nicht bekommen hätte, auch dank der Gerätschaften, die mit den hier erlaufenen Spenden gekauft werden können", so Bormeister weiter.
Für Schulleiterin Alexandra Flaig war es der erste Benefizlauf, ist sie doch erst seit Beginn des Schuljahres im Amt. Beeindruckend sei, wie viele sich für den guten Zweck in diesem Rahmen engagieren, sagte sie. Und ja, aufgeregt sei sie im Vorfeld schon etwas gewesen. "Aber hier läuft alles prima Hand in Hand", habe sie feststellen können.  Mit dabei seien in bewährter Weise die Sportschule Lindow oder auch der Jugendclub Treff ’92, die für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgten. "Besonders habe ich mich gefreut, dass auch Herr Dr. Zietmann gekommen ist."
Für Flaigs Vorgänger, der selbst einige Runden drehte, war das selbstverständlich. "Das musste einfach sein", betonte er. "Und das Ganze jetzt aus der Position als Gast zu erleben, ist ein Traum." Er freue sich, dass auch der neue Zehdenicker Bürgermeister Bert Kronenberg (parteilos) der Veranstaltung beigewohnt habe und so ihre Bedeutung hervorhebe, kommen doch die meisten Schüler des Gymnasiums aus der Havelstadt. Vonseiten der Grundschulen sei auch ein Plus an Unterstützung zu verzeichnen gewesen. Neben jenen aus Zehdenick, Menz, Gransee beteiligten sich auch die Jungen und Mädchen aus Mildenberg.
Abzurechnen nimmt nun etwas Zeit in Anspruch. Die symbolische Übergabe ist für die Woche vor den Herbstferien geplant.

Ärzte helfen


Der Verein Ärzte helfen wurde im Mai 2009 in Berlin gegründet.

Das derzeitige Handlungsfeld ist Gambia in Westafrika. Die zahnmedizinische Versorgung ist dort sehr unterentwickelt. So konzentriert sich die aktuelle Tätigkeit auf diesen Bereich.

Um dieses Vorhaben umzusetzen arbeitet der Verein mit der ASB-Klinik in Serrekunda zusammen. Da diese nicht gewinnorientiert arbeitet, sind die Behandlungskosten auch für die Ärmsten zahlbar. red