Am Dienstag schlug wieder die große Stunde der Werner-von-Siemens-Schule Gransee: In einer Online-Veranstaltung wurde sie neben sieben weiteren Schulen aus Brandenburg als „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Die Auszeichnung erfolgte durch die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ und unter Schirmherrschaft der Bildungsministerin Britta Ernst (SPD). Es ist bereits das zweite Mal, merkt Dr. Reinhard Witzlau an, der Leiter der Siemens-Schule: 2017 erhielt man bereits eine solche Ehhrung.

Immer mehr Engagement der Schulen

Britta Ernst betonte in ihrem Grußwort: „Wir sind stolz darauf, dass sich immer mehr Schulen für MINT engagieren. Die MINT-Kompetenzen zu stärken, ist ein prioritäres Bildungsziel in Deutschland.“ Längst habe MINT einen festen Platz im Profil der brandenburgischen Schulen. „Wir müssen die Neugier, die Begeisterung, das Interesse der Schülerinnen und Schüler an naturwissenschaftlich-technischen Fächern wecken, wachhalten und vertiefen“, plädierte die Ministerin.
Auf diesen motivierenden Einfluss ziele die MINT-Bildung ab. „Denn Knowhow ist unsere wichtigste Ressource. Leistungsfähige, innovative Unternehmen brauchen kluge Köpfe, die MINT beherrschen. Ihr Wissen, ihr Können, ihre Fähigkeiten sichern unsere Zukunft“, sagte die Bildungsministerin. Es gelte also, MINT-Zukunft zu schaffen – „denn diese ‚großen Vier‘ sind die Voraussetzung für eine gelingende Digitalisierung.“

Verteidigung von Titel von 2017

Reinhard Witzlau erklärte: „Wir freuen uns, dass wir unseren Titel von 2017 verteidigen konnten. Die Ehrung ist eine Würdigung unserer Profilierung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT.“ Zu den Aktivitäten gehören nicht nur vielfältige Projekte im MINT-Bereich sondern auch die Einbindung von Praxispartnern für die Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler im technischen Bereich. Dazu zählen die vielen regionalen Betriebe, aber auch die Siemens Professional Education Berlin, der Verband der Metall- und Elektroindustrie Berlin-Brandenburg und das Ausbildungszentrum der Edis in Brandenburg an der Havel.
„Für die Lehrerfortbildung konnten wir das AMM Aktionszentrum Multi Media GmbH Potsdam für uns gewinnen.“ Auch die Angebote des MINT Max Programmes sind im MINT-Jahresprogramm integriert. „Wir bedanken uns bei allen Mitstreitern, die uns bisher bei der Profilierung unterstützt haben. Wir freuen uns darauf, auch in den nächsten drei Jahren Mitglied des Bundesnetzwerkes der MINT-freundlichen Schulen zu sein“, erklärt der Schulleiter.