Seit neun Jahren feiert dort Diakon Jörg Kerner mit der Gemeinde den Gottesdienst am Heiligen Abend. Das Krippenspiel darf dabei nicht fehlen. Die Weihnachtsgeschichte haben in diesem Jahr die Jugendlichen erzählt, die 2018 in Zehdenick konfirmiert werden.
Rund 50 Gottesdienstbesucher lauschten der ergreifenden Weihnachtsgeschichte, die mit den Worten beginnt: "Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die aller erste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war." Und auf dem Altar der Kirche brannte das Friedenslicht aus Bethlehem, das eine lange Reise zurückgelegt hatte. Das Licht wurde in der Geburtskapelle in Bethlehem entzündet und fand den Weg über Zehdenick nach Wesendorf. "Als ein Symbol des Friedens und der Freundlichkeit lässt es sich gut mit Freunden und Nachbarn teilen", appellierte Jörg Kerner an die Gottesdienstbesucher, eine Kerze mit dem Licht aus Bethlehem mit nach Hause zu nehmen - als einen Gruß, der die Christen in diesen Tagen mit vielen Menschen verbinde und sie auf ganz eigene Weise an die Botschaft des Weihnachtsfestes erinnere.