Dafür müssen Kraftfahrer an den Bahnübergängen in Sachsenhausen, Nassenheide und Löwenberg kurzfristig mit längeren Wartezeiten rechnen. Denn zur Sicherheit werden die Übergänge zusätzlich noch per Hand von Bahnmitarbeitern mit einem Absperrband gesichert, wenn der ICE-Messzug über die Schienen rast. "Wir wollen damit sicherstellen, dass wirklich nichts passiert", erklärt Bahnsprecher Dr.Burkhard Ahlert.
Die Schienen seien gelegt, die Oberleitungen gezogen und alle Signale angeschlossen. Mit der im Messzug installierten Technik werde nun kontrolliert und dokumentiert, dass tatsächlich einem Dauerbetrieb mit der Hochgeschwindigkeit nichts mehr im Wege stehe, so der Bahnsprecher.
Der letzte noch ausstehende Testbereich ist der Abschnitt von Waren nach Warnemünde, auf dem der Test-ICE vom 13.bis 21.Mai unterwegs sein wird. Gibt es auch dort nichts zu beanstanden, hofft die Bahn auf die Freigabe der Strecke für Tempo 160 durch das Eisenbahnbundesamt mit der Umstellung auf den Sommerfahrplan im Juni.