Mittel für den Erhalt der Fähre sind danach in den Etatentwurf der Kommune für 2013 eingestellt worden - 25 000 Euro. Laut Bürgermeister Robert Philipp (parteilos) geht es aber jetzt nicht mehr darum, das ursprüngliche Ziel im Zusammenhang mit der Fähre zu erreichen, nämlich deren Schwimmfähigkeit.
Deswegen war das Projekt zwar realisiert worden. Doch das wäre mit einer unverhältnismäßig hohen Investition und einem sehr hohen Aufwand verbunden, erklärte Philipp. Derzeit liefen vielmehr Untersuchungen, wie die Fähre quasi konserviert werden könne - entsprechend Auflagen des Denkmalschutzes. In Frage kämen eine spezielle Wachs-Schutzbeschichtung oder eine spezielle Farbbehandlung. Die Begehbarkeit des beeindruckenden Fahrzeugs sei vorerst aber nicht geplant, räumte der Bürgermeister ein. Freilich habe man vorgesorgt. Im Umfeld der Fähre, die schon jetzt ausführlich begutachtet werden kann, gebe es Hinweistafeln, die auf die wechselvolle Geschichte der Fähre aufmerksam machen.