Das Eistauchen zählt zu den Höhepunkten in der Saison des Tauchsportclubs, schließlich ist die Sicht im See im Winter deutlich besser als im Sommer, weil unter der Eisdecke die Algen absterben und die Sicht freigeben, erläuterte Vereinschef Gerd Timm. Können die Taucher im Sommer nur ein bis drei Meter weit blicken, erhöht sich die Sicht im Winter auf fünf bis sechs Meter. Ohne Leinen kann das Abenteuer aber böse enden. Nicht einmal eine fünf Zentimeter dicke Eisschicht könnten die Taucher von unten mit bloßen Händen durchbrechen, sondern brauchten dazu Hammer oder Messer. Deshalb fand der Tauchgang auch unter strengen Sicherheitsauflagen statt. Jeweils zwei Taucher sicherten sich mit einer Leine gegenseitig, außerdem führte eine Sicherheitsleine nach draußen. Gegen die Kälte schützten spezielle Trockenanzüge, die dafür sorgten, dass die Taucher unter ihrem Schutzanzug einen Trainingsanzug tragen konnten, ohne nass zu werden. Bis zu 45 Minuten konnte so ein Tauchgang im eisigen Wasser des Tetzkestichs dauern.
Das Eistauchen war auch wieder ein vergnügliches Familientreffen auf dem Clubgelände in Burgwall. An Land wurde es am Lagerfeuer gemütlich - bei Kaffee und anderen Heißgetränken.