Muss es immerzu das gleiche Fast-Food sein, das man verspeist? Pommes-Schranke und vielleicht mal einen Salat mit Dressing oder gar die unvermeidliche Tankstellen-Bockwurst?
Gelegenheit, Neues auszuprobieren, verbunden mit Anregungen, exotischere Geschmacksrichtungen mutig einzuschlagen, bietet der Esskultur-Markt „Food Festival“, der vom 16. bis 18. Oktober in Fürstenberg auf dem Marktplatz stattfinden wird – und bei dem einheimische Anbieter dabei sein können, die Kostproben persönlicher Kreationen feilbieten möchten.
Der Berliner Veranstaltungsservice Jüttner-Entertainment hat das Programm für das leckere Wochenende erarbeitet – wobei den Organisatoren durchaus die heikle Situation wegen der Corona-Pandemie bewusst ist: Ziel sei es gewesen, „ein Freizeitangebot zu schaffen, bei dem zum einen das Besucheraufkommen überschaubar bleibt und zum anderen Hygiene Konzepte einfach umsetzbar sind“, heißt es dazu vom Veranstalter. Dies vor dem Hintergrund einer schwierigen Situation nicht zuletzt für Kulturschaffende, Künstler, Gastronomen und Veranstalter: „Auf Grund der noch anhaltenden Corona-Pandemie sind für uns Veranstalter und Gastronomen viele der klassischen Veranstaltungskonzepte nicht mehr umsetzbar, da sie ein zu großes Risiko mit sich bringen. Events mit Live Musik, großen Schaustellern und tausenden Besuchern setzten die Gesundheit der Gäste aufs Spiel, und das höchste Gut ist und bleibt die Gesundheit“, betont Agentur-Chef Christian Jüttner. Eine Alternative sei der Esskultur-Markt, der inzwischen sogar durch die Lande tourt: Unter anderem am vergangenen Wochenende, aber auch schon Mitte August gastierte der Esskultur-Markt in der Kreisstadt Oranienburg.

Pommes mit Käse-Dillsoße

„Nun haben wir ein Konzept, welches eher einem Markt nahe kommt, jedoch sich auch auf das vor Ort Konsumieren konzentriert. Die Gäste haben eine große Auswahl an verschiedensten Speisen und Getränkeangeboten“, erklärt Christian Jüttner.
Weil der Appetit aber mit einer sinnlichen Vorstellung von Speisen verbunden ist, könnte neugierigen Naschkatzen bei folgenden Angeboten durchaus das Wasser im Munde zusammenlaufen: „Galloway Rinderbratwurst“ aus dem Spreewald mit rauchig-scharfer Soße an karamellisierten Balsamicozwiebeln und mit einem Gurkenbrot“, lässt auch notorische Bockwurst-Esser schwach werden. Ebenso die Wildbratwurst aus Müncheberg mit einer „angeschwipsten Preiselbeersoße“, Rotkohlsalat und Gurkenbrot.
Dass Currywurst nicht gleich Currywurst ist beweist die nächste Gaumenfreude: „Currywurst vom Schwäbisch Hällischen Weidelandschwein mit fruchtiger Currysoße und Gurkenbrot“. Warum nicht auch mal Pommes mit Käsesoße voll frischem Dill probieren, Petersilie und Erbsensprossen?
Wichtig ist ohnehin: Weil der „Wertewandel durch den Magen geht“ können Vegetarier und Veganer ebenfalls auf leckere Speise-Angebote hoffen. Zumal die fleischlose Küche fantasievollere Ideen zulässt, wie viele Vegetarier überzeugt sind.

Ohne Rummel und Live-Musik

Christian Jüttner tut es nach eigenem Bekunden in der Seele weh: Live-Musik in der herkömmlichen Art, sie zu präsentieren, ebenso Kinderfahrgeschäfte, wie man sie vom Rummel kennt, sind bei der Konzeption für den Ess-Kultur-Markt ausgespart worden. Bewusst! „Es wäre unverantwortlich in der jetzigen Situation wegen der Pandemie, die Leute in diese Richtung zu locken.“ Deshalb habe man sich schweren Herzens dafür entschieden, in diesem Jahr auf derlei Angebote zu verzichten. „Ich bin selber glücklicher Vater von vier Kindern, ich möchte sie nicht dem Risiko der Ansteckung aussetzen“, betont Christian Jüttner, der aus einer Musiker-Familie stammt und auch Musik macht, wie er sagt. „Ich kann den Künstlern nicht verdenken, dass sie zurzeit in einem schweren Dilemma sind, aber Live-Musik bei einer solchen Veranstaltung anzubieten, wäre ebenfalls zu riskant“, meint Jüttner. Weil Musik im Grunde genommen dafür sorgt, dass die Hemmschwelle sinkt und die Menschen zueinander finden wollen, und das wäre in diesen Tagen das völlig falsche Signal. „Aber 2021 werden wir unsere Esskultur-Märkte wieder mit Live-Musik garnieren“, ist sich der Manager sicher.

Regionale Produkte begehrt

Was aber können einheimische Anbieter beitragen? Nichts gegen Klassiker, betont Christian Jüttner. Man verfüge auf dem Esskultur-Markt auch über herkömmliche Imbiss-Angebote. Aber darum gehe es nicht. Nach seiner Vorstellung wären Anbieter aus Fürstenberg und Umgebung gut beraten, wenn sie regional typische Produkte und Kreationen präsentieren könnten. „Wir haben zum Beispiel schon einen Fleischer aus einem Ort in Mecklenburg-Vorpommern unweit der Landesgrenze zu Brandenburg, der eigene Produkte feilbietet, aber auch Marmeladen und ähnliches aus der Region“, erläutert Jüttner. „Also ein regionaler Bezug wäre echt super“, fügt er hinzu.

Jüttner Entertainment


– Die Firma Jüttner Entertainment hat sich auf „Public Events“ spezialisiert. Jährlich organisiert das Unternehmen nach eigener Darstellung etwa 25-30 Veranstaltungen in der Größenordnung von 1.000-70.000 Besucher.

– Zu diesen „Public Events“ zählen: Straßenfeste, Stadtfeste, Hafenfeste und Events als Marketing Instrument für Einkaufszentren und Unternehmen.

– Ebenfalls werden Weihnachtsmärkte ausgerichtet, aber nicht in diesem Jahr, betont Geschäftsführer Christian Jüttner. So habe man normalerweise ganz fest einen Adventsmarkt in Berlin-Rudow alljährlich organisiert. Dieses Jahr fällt er wegen Corona aus. „Aber kleinere Aktionen im Rahmen der Eindämmungsverordnung werden selbstverständlich durchgeführt.“

– Wer Kontakt mit dem Management aufnehmen möchte: info@juettner-entertainment.de lautet die Mailadresse. Die Website ist erreichbar unter www.juettner-entertainment.de. Telefonische Anfragen sind unter 030 - 667 03 001 und 0152 - 33 90 83 98 möglich. pilz