Gegen 15.10 Uhr am Dienstag wurde Feuer aus einem Plattenbau an der Ringstraße gemeldet. In einem der Aufgänge hatte jemand Papiertaschentücher oder ähnliches entzündet. Die erste Meldung der Leitstelle an die Feuerwehr lautete "Menschenrettung". Entsprechend viele Einheiten rückten aus. Beißender Brandgeruch hatte sich im Treppenhaus verteilt. Ein Trupp hatte sich bereits auf einen Einsatz unter schwerem Atemschutz vorbereitet, kam allerdings nicht mehr zum Einsatz, weil das Feuer bereits beim Eintreffen der Feuerwehr aus war. Eine Befragung der Bewohner durch die Feuerwehr ergab, dass der Rauch nicht in den Wohnungen gezogen war. Wegen der befürchteten Großlage waren neben dem Löschzug Zehdenick auch die Löschgruppen aus Krewelin, Wesendorf und Mildenberg mit insgesamt 18 Kräften ausgerückt.
Am frühen Mittwochmorgen gegen 4 Uhr drang aus dem ersten Obergeschoss eines Wohnhauses an der Friedrich-Engels-Straße in Zehdenick starker Rauch. Die Küche einer Wohnung stand bereits in Flammen, als die Feuerwehr eintraf. Herd, Fußboden und Dunstabzugshaube brannten, weil am Vorabend jemand vergessen hatte, die Herdplatte abzustellen, auf dem ein Kopftopf mit Essensresten stand. Mit dem Feuerlöscher konnte der Brand gelöscht werden. Den Kopftopf samt Inhalt warfen die Kameraden aus dem Fenster. Aus Sicherheitsgründen stellte die Feuerwehr die Gas- und Stromzufuhr in der Wohnung ab. Insgesamt waren nach Angaben von Stadtbrandmeister Gerd Leege 20 Einsatzkräfte aus Zehdenick, Mildenberg und Krewelin im Einsatz.