Ganztags-Job erforderlich
Ordnungsamtsleiterin Undine Wunderlich, auch für den Brandschutz zuständig, erklärte, man sei nach vielen Gesprächen mit Experten anderer Kommunen überzeugt, einen hauptamtlichen Stadtwehrführer zu berufen. Norman Klesny (AfD) stellte den Antrag, die Stelle zu teilen und einen Wehrführer sowie einen Gerätewart einzustellen, zu je 20 Stunden. Wunderlich lehnte das ab, denn es gäbe viele Aufgaben als Gerätewart, die nur "im Laufe des Tages" zu erfüllen seien, zum Beispiel Schläuche nach Gransee bringen oder die technische Wartung der Fahrzeuge. Eine Teilung in zwei Aufgaben hielt Andreas Intreß (die Linke) für sehr problematisch, denn die Einsätze der Feuerwehr seien nun einmal nicht planbar. Olaf Bechert (CDU) erinnerte an seinen Vorschlag aus dem Bürgermeisterwahlkampf, in dem er eine interkommunale Lösung vorgeschlagen hatte. Er regte nun an, ein technisches Service-Büro einzurichten, an dem sich die Städte Zehdenick, Fürstenberg sowie das Amt Gransee beteiligen sollten. Das sei zukunftsweisend, ein Vorschlag, den die anwesenden Feuerwehrleute mit Wohlgefallen aufnahmen. Bürgermeister Robert Philipp (parteilos) schlug vor, die Stelle eines hauptamtlichen Wehrführers zu schaffen und in einem Jahr zu schauen, ob es passe; eventuell müsse man sich dann neu ausrichten, aber man solle erst einmal anfangen. Unter dem Beifall der Feuerwehr und einer Enthaltung wurde der Vorschlag angenommen.