Am Dienstag untersuchen Kriminaltechniker den Brandort. Ihre erste Einschätzung: "Das Feuer hat sich nicht von allein entzündet", sagte Wolf. Was genau den Brand ausgelöst haben könnte, dazu äußerten sich die Kriminaltechniker nicht. Sie nahmen Ascheproben mit.
Das Haus des ehemaligen Bergsmanns, der sich mehrfach öffentlich für die Erdgasförderung in der Region ausgesprochen hatte, wurde bereits im März Opfer einer Farbbeutel-Attacke. Ob es da einen Zusammenhang gibt? Darüber will Wolf nicht spekulieren. Und auch Stadtbrandmeister Gerd Leege äußerte sich am Dienstag nicht zur Brandursache: "Ich weiß, dass das ein ganz heißen Eisen ist." Gegen 23 Uhr waren die Löscharbeiten am Montag zunächst abgeschlossen. Mittels einer Wärmebildkamera wurde der Brandort nach möglichen Glutnestern abgesucht. Im Glauben, dass der Brandort sicher ist, beendeten die Einsatzkräfte die Löscharbeiten gegen 23 Uhr. Gegen 0.30 Uhr flammte das Feuer wieder auf. Offenbar hatten sich doch Glutnester in der Dachverschalung gehalten. Wieder rückte die Wesendorfer Wehr aus. Erst gegen 2 Uhr war der Einsatz endgültig beendet.