Da auf der Einnahmen-Seite bei der Investitionstätigkeit nur 4,2 Millionen Euro stehen, empfahl die Verwaltung die Aufnahme eines Kredites in Höhe von 1,3 Millionen Euro. Eine weitere Neuverschuldung ist 2021 und 2022 geplant. Die Großprojekte, zu denen neben dem Jugendclub und dem Ärztehaus auch der Umbau des Klosters zählt, machten dies nötig, hieß es. Alle alten Darlehen in Höhe von noch etwa 50 000 Euro werden bis 2021 getilgt. Hierbei handelt es sich unter anderem um einen Kredit, der 2001 für den Straßenbau in Wentow aufgenommen wurde. Kassenkredite für die laufende Verwaltungstätigkeit seien aber nicht nötig, betonte Vize-Amtsdirektor Nico Zehmke. Insgesamt hat das vom Finanzausschuss behandelte Zahlenwerk ein Volumen von 10,6 Millionen Euro im Ergebnishaushalt sowie etwa 14,6 Millionen Euro im Finanzhaushalt.
Die Schlüsselzuweisungen des Landes werden voraussichtlich sinken, da 2017 überdurchschnittlich hohe Steuereinnahmen zu verzeichnen waren, was sich erst zeitversetzt auf die Zuweisung auswirkt. Die Steuereinnahmen werden sich im kommenden Jahr wie schon 2019 bei 4,6 Millionen einpendeln, kalkuliert die Verwaltung. Davon zwei Millionen Euro Gewerbesteuern, 1,5 Millionen Euro aus der Einkommenssteuer sowie 770 000 Euro Grundsteuern A und B.
Der Ausschuss empfahl den Haushalt ohne große Diskussion dem Stadtrat zum Beschluss.