Viele Flüchtlinge verfügten über eine Ausbildung, einschlägige Berufserfahrung oder einen Hochschulabschluss, so die Initiative. Sie seien sehr daran interessiert, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen und sich am Arbeitsleben in Deutschland zu beteiligen. Die Teilhabe am Arbeitsmarkt ermögliche es ihnen überdies, ihre Sprachkenntnisse auf- und auszubauen und ein selbstbestimmteres Leben zu führen. Die Willkommensinitiative möchte die Partizipation der Geflüchteten an der Gesellschaft auch über den Arbeitsmarkt unterstützen und helfen, rechtliche Klippen dabei zu vermeiden.
An diesem Abend stehen der Initiative die Mitarbeiterinnen der unabhängigen Flüchtlingsberatungsstelle des evangelischen Kirchenkreises Oberes Havelland Anne Fischer und Kirstin Neumann für Fragen und Diskussionen zur Seite. Anhand konkreter Praxisbeispiele werden sie anwendbare Hilfestellungen geben. Dabei geht es vor allem um die rechtlichen Rahmenbedingungen und die behördlichen Anforderungen, die es dabei zu berücksichtigen gilt. Der Eintritt ist frei.