Jedes Jahr unmittelbar vor Beginn der Tourismus-Saison wird im Fürstenberger Seenland groß Reine gemacht. Aber nicht nur in den Privatquartieren, die an Urlauber vermietet werden. Die Kommune bemüht sich gemeinsam mit den Akteuren des Tourismusvereins darum, die öffentlichen Räume zu säubern und Schmuddel-Ecken zu beseitigen. Dieses Jahr wurden über einen längeren Zeitraum etliche Sammel-Aktionen veranstaltet. Exakt seit dem 10. April und voraussichtlich noch bis zum Sonntag.
Bei Anne Dörnbrack, verantwortlich auch für das Stadtmarketing im Rathaus seit 2019, laufen die Fäden zusammen. Sie zeigte sich zufrieden mit dem Erreichten, allein was die Aktion am vergangenen Dienstag angeht. Beteiligt waren Yvonne Nägel und Tom Schonig vom Vorstand des Tourismusvereins, die im Klosterkräutergarten Himmelpfort die Ärmel hochkrempelten, kräftig unterstützt von Gabriele Sacher aus der Tourist-Info. Wobei Isabell Glase, die Ökosolar-Chefin, mit ihren Mitstreitern Einfassungen für Beete herstellte.

Zuverlässige Senioren

Dass die Radsportler vom RSV 94 beim Frühjahrsputz 2021 für saubere Pisten sorgten, entspringt bereits einer guten Tradition. Wie der Umstand, dass einige Bürger sich engagieren: Gerd Palm zum Beispiel, ebenso Winfried Pagel, Kathrin Rösler und Eckhardt Moews. Bürgermeister Robert Philipp (parteilos) war selbstverständlich wieder mit von der Partie, auch Anne Dörnbrack half. An der gesamten Frühjahrsputzaktion haben sich nach ihren Worten außerdem einige der Kitas, und einzelne engagierte Bürger aus den Ortsteilen beteiligt. Kinder und Erzieher der Kindertagesstätten „Spatzennest“, „Storchennest“ und „Havelspatzen“ sorgten für Sauberkeit.
Ebenso packen alljährlich die Jugendlichen des Klubs „Treff ‘92“ mit an. Dieses Mal aber wurde wegen der Corona-Lage darauf erst einmal verzichtet, es soll aber nachgeholt werden.

Terraplan in Watthosen

Ins Wasser fiel wegen Corona zudem die Reinigungsaktion der Jugendwehren. Dirk Stolpe, der Stadtbrandmeister, teilte mit, dass man sich kurzfristig dazu entschlossen habe, wegen der Corona-Situation darauf zu verzichten.
Erstmalig mit im Boot sind die neuen Schlossherren- und damen: Terraplan hat für das kommende Wochenende angekündigt, dass zwei Mitarbeiter sich Watthosen überstreifen werden, um in der Schulhavel und in der Iserdiek nach Unrat zu suchen, der auf dem Grund liegt. Dass man fündig wird, daran dürfte wohl allenthalben niemand ernsthaft zweifeln.