"Unser Vorschlag ist Lychen aufzufordern, den See zu übernehmen", sagte Bauamtsleiter Dr. Ralf Lunkenheimer dieser Zeitung. Der 32 Hektar große See ist Himmelpfort zugeordnet, liegt aber zu großen Teilen zwischen Fürstenbergs Nachbargemeinde Lychen und der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern. Er ist am besten über Lychens Ortsteil Retzow zu erreichen, die Grenze zwischen beiden Kommunen verläuft teilweise entlang des Ufers. Lunkenheimer sieht unter anderem Herausforderungen bei der Verkehrssicherungspflicht wegen der schlechten Erreichbarkeit. Die Stadtverordneten beschäftigen sich schon zum zweiten Mal mit dem See-Erwerb. Im Juni hatten sie einstimmig für die Übertragung vom Land votiert. Der Obere Kastavensee wäre der einzige größere See, der der Wasserstadt Fürstenberg gehören würde.
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